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FAQ - Fragen und Antworten

Fragen und Antworten zum BARFEN

Hier erfährst Du alles zum kleinen 1x1 der BARF-Fütterung.

Eine ideale Mahlzeit setzt sich aus 70-80% tierischen Nahrungsmitteln und 20-30 % pflanzlichen Nahrungsmitteln zusammen. Diese muss jedoch nicht täglich ausgewogen sein, sondern sollte sich über den Zeitraum von einer Woche bzw. zwei  Wochen die Waage halten. Die tierischen 70-80% wiederum teilen sich am besten auf 50% reines Muskelfleisch, 20% Pansen (oder Blättermagen) 15% Innereien (Herz, Leber, Niere, Milz und Lunge)  und 15% fleischige Knochen auf. Die pflanzlichen 20-30% gliedern sich am besten auf 75% Gemüse und 25% Obst, wenn Kohlenhydreate verfüttert werden ist die Aufteilung 40% Kohlenhydrate 40% Gemüse und 2% Obst . Die weiteren Zusätze (Öl, Salz, etc.) sind so gering, dass nicht wirklich dazugerechnet werden müssen.


Die Gesamtfuttermenge pro Tag sollte beim gesunden, erwachsenen und normal aktiven Hund zwischen 2 und 4% Prozent des Körpergewichtes liegen.

Muskelfleisch ist der Hauptbestandteil der Rohernährung und sollte stets bedarfsgerecht gegeben werden. Als Futter eignet sich ganz besonders Rindfleisch, Lammfleisch, Fleisch von Pferd, Wild und Geflügel, wie vom Fisch. Fett ist der Hauptenergielieferant für unsere Hunde und sollte bei gesunden Hunden zwischen 15-25% liegen. Auf Fleisch vom Schwein (auch Wildschwein) sollte aufgrund des für Hunde und Katzen tötlichen Aujeszky Virus verzichtet werden. Auch hier gilt es für Abwechslung zu sorgen und mit rotem wie weißem Fleisch und ab und an mit Fisch den Futternapf zu füllen.

Innereien dienen als Vitaminlieferant und sind daher sehr wichtig. Ungeputzter Pansen
oder Blättermagen - von Hunden geliebt aber gewöhnungsbedürftig für die menschliche Nase - sind beispielweise ein hervorragendes Nahrungsmittel und liefern Pflanzenteile in angedauter Form. Leber ist - einmal die Woche gefüttert - ein wichtiger Vitamin A Lieferant, Nieren oder Milz alle vierzehn Tage versorgen mit weiteren Nährstoffen.

Knochen sind die wichtigste Kalziumquelle für den Hund. Der Knochenanteil sollte ca. 15% des tierischen Anteils bei einem gesunden ausgewachsenen Hund ausmachen. Wichtig ist, dass Knochen nur roh verfüttert werden - Knochen splittern beim Kochen und können gefährliche Magen und Darmverletzungen verursachen!

Am Besten wird Obst und Gemüse immer frisch, regional und saisonal gegeben. Karotten, gelbe Rüben, Fenchel, Stangensellerie, Knollensellerie, Gurken, Salat, Vogerlsalat und viele mehr eigenen sich besonders gut. 
Verzichtet oder selten sollten Nachtschattengewächse verfüttert werden. An Obst empfiehlt sich Bananen, Äpfel, Birnen, Himbeeren, Brombeeren, Erdbeeren und viele mehr. Verzichten sollte man auf alle Zitrusfrüchte wie Holunderbeeren und Weintrauben/Rosinen.

Als Zusatznahrungsmittel, Supplemente oder auch Nahrungsergänzungsmittel bezeichnet man alle Lebensmittel die sonst zu einer guten und gesunden Hundeernährung gehören, weil sie Vitamine und Mineralstoffe ergänzen und Abwechslung in die Ernährung bringen. Ob, und welche nötig sind oder nicht, muss der Hundehalter selbst entscheiden und ganz persönlich auf seinen Hund abstimmen.


Öle (immer hochwertig und kalt gepresst) enthalten viele ungesättigte Fettsäuren (Omega-3 und Omega-6) und fettlösliche Vitamine. Omega-3 und Omega-6 sollten immer in einem bestimmten Verhältnis zu einander stehen und nachdem der Hund durch die Fleischfütterung viel Omega-6 aufnimmt, ist es notwendig, dem Hund den Gegenspieler Omega-3 durch Pflanzenöle zuzuführen.

Eier, Blut, Algen und Kräuter, Nüsse und Samen, Salz, Milchprodukte - alles Ingridenzien, die den Napf und damit die ausgewogene Versorgung des Hundes sicherstellen. Auch kann beispielsweise mit natürlichen Vitaminspendern bei besonderer Beanspruchung unterstützt werden.

Gerne unterstützen wir, wie beispielsweise mit diesen ersten Infos, appellieren aber auch, sich die wichtigsten Grundlagen eigen zu machen – der Gesundheit Deines Hundes wegen und damit der Futtermix stimmt auch keine wichtigen Nährstoffe zu kurz kommen!

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